Schlafstörungen, Schnarchen und Sauerstoffmangel (Schlafapnoe)
erstellt 24.10.2007
Ein gestörter Schlaf ist ein sehr wichtiger Risikofaktoren für Tod und Vergesslichkeit. Unter
<> Schlafdiagnostik | erfahren Sie etwas von der Problematik. die Untersuchung kann bei uns ambulant, das heißt ohne Krankenhausaufenthalt durcdhgeführt werden.
Wir haben in der Praxis ein hochwertiges Schalfanalysegerät, das wir hier gerne vorstellen möchten:
Unsere eigene Meinung
Wenn ein Sauerstoffmangel durch Verlegung der Atemwege nachts auftritt z. B. wie es beim Schnarchen häufig geschieht, spricht von verschlussbedingtem (=obstruktiv) Sauerstoffmangel während des Schlafes, (obstruktiver Schlafapnoe). Die Wahrscheinlichkeit nachts einfach Tod liegen zu bleiben oder einen Infarkt oder Schlaganfall zu bekommen steigt erheblich. Wir empfehlen also dringend diese Untersuchung durchzuführen, insbesondere dann wenn weitere Risiken bestehen. Zu wenig Sauerstoff im Schlaf für das Gehirn begünstigt Bluthochdruck, Gedächtnisschwund, Fettleibigkeit und ist ein wichtiger Verursacher von Fettleibigkeit und frühem Herztod. Wir empfehlen allen Schnarchern, Übergewichtigen sowie Patienten mit hohem Blutdruck eine Untersuchung mit unserem Schlafapnoe-Gerät das zuverlässig solche Störungen aufgedeckt und wirksame Gegenmaßnahmen wie verbesserte Lagerung, Atemmaske und Aufbeißschienen gezielt einzusetzen erlaubt.
Durch die Polygrafie (Schlafuntersuchung) können wir in der Praxis solche Zustände bestimmen und rechtzeitig Gegenmaßnahmen einleiten. Wir führen seit dem 1.4.2006 Schlafapnoeuntersuchungen durch. Wir kooperieren dabei mit allen großen Schlaflaboren Osnabrücks.
Ursachen
Patienten mit Sauerstoffmangel im Schlaf sind oft übergewichtig (zu 93%) und weisen häufig am seitlichen Hals und am Bauch größere Fettanhäufungen auf. Das Auftreten von verlängerten Atempausen im Schlaf wird als krankhaft betrachtet, wenn die Sauerstoffmangelzustände mindestens 10 Sekunden dauern und pro Schlafstunde mehr als 10 x von Sauerstoffmangel (Apnoephasen) auftritt
Risiken für den Sauerstoffmangel im Schlaf:
Übergewicht, Alkohol, Medikamente und Schlafmittel mit ungünstigem Wirkprofil
Wie man feststellte trägt auch Sauerstoffmangel selbst zur Steigerung des Übergewichts bei. Im Durchschnitt nehmen unbehandelte Schlafapnoiker jährlich etwa 7-8 kg zu. Die Häufigkeit des Schlafapnoesyndroms: Ein bis zwei Prozent der Frauen und zwei bis vier Prozent der Männer sind betroffen.
Folgen der schlechten Sauerstoffversorgung
Nach ersten Anzeichen einer Schlafapnoe sind Entstehung von Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhter Herzfrequenz (Pulsschlag) oder Herzmuskelschwäche. Die betroffenen sind tagsüber sehr müde und schlafen sogar manchmal ein, was z.B. als Autofahrer lebensgefährliche Folgen haben kann. Daneben treten Gedächtnisstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall vermehrt auf.
Was kann man gegen Schlafapnoe tun
Am wichtigsten ist eine rechtzeitige Feststellung dieser bedenklichen Sauerstoffmangelzustände, die zu Schäden am Gehirn und Herz mit all den unangenehmen Folgen führen kann. Durch Änderung der Lebensführung, durch Verbesserung der Schlafposition, durch zahnärztliche und HNO Eingriffe und durch Beatmungsgeräte kann man diese gefährliche Erkrankung erheblich abmildern.
Mit einer guten Therapie ist die Rate Herz-Kreislauf Ereignisse um 64 Prozent geringer als ohne Therapie. Dieser Wert erwies sich als unabhängig vom Schweregrad der Störung, vom Alter der Patienten und von vorangehenden Herz-Kreislauf-Ereignissen.